SchülerInnen werden JungunternehmerInnen

Seit Beginn dieses Schuljahres gibt es für Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Klassen die Möglichkeit, aus einem vielfältigen Angebot an Modulen zweimal pro Woche zu wählen. Die Module finden in Form von abgeschlossenen Kursen statt. Bei einigen kann man ein Zertifikat erwerben, wie zum Beispiel „Peer Mediation“ oder ECDL (Computerführerschein). 

Ab dem 2. Semester gibt es wieder neue Module mit interessanten Inhalten. Eines davon ist ein spannendes, völlig neues Projekt in Kooperation mit der Österreichischen Wirtschaftskammer, das sich Junior Basic Company nennt. Die Schülerinnen und Schüler sind hier Jungunternehmer, die unter Mitwirkung eines Lehrers, der lediglich als Coach fungiert, und eines Wirtschaftstreibenden, der als fachmännischer Berater zur Seite steht, ein Unternehmen auf begrenzte Zeit gründen. Sie haben bereits eine Geschäftsidee entwickelt, haben sich ein Produkt unter Einbeziehung aller Marketing- und Finanzfaktoren überlegt und verkaufen Anteilsscheine, um ein Eigenkapital zu erwirtschaften. Das Unternehmen besteht aus mehreren Abteilungen, in denen jeder Jungunternehmer seine Aufgabe zu erfüllen hat: Geschäftsführung, Marketing, Einkauf und Verkauf, Produktion und Finanzen. Eine einfache Buchhaltung muss ebenfalls bewältigt werden. So soll Gewinn erwirtschaftet werden, der hoffentlich tatsächlich erzielt wird, nachdem auch noch die Löhne bezahlt worden sind. Die Gründungssitzung fand am 23. 2. 2017 in der IMS unter Beisein von Fr. VBGM Ulrike Götterer und Fr. Direktor Susanne Leth statt. Die Geschäftsleitung präsentierte das Unternehmen und lud anschließend zu einem kleinen Buffet ein.

Präsentation des neuen Modulsystems

Im Rahmen des Tages der offenen Tür am 21.11.2015 wurde das erweiterte Schulprofil der IMS Hinterbrühl vorgestellt.

Das Schulprofil bietet neben einer fundierten Allgemeinbildung auch einen kreativen und einen interaktiven Schwerpunkt an.

Der kreative Schwerpunkt wurde bereits durch die Einführung der Bigbandklasse erweitert. Die Besucher konnten sich bei einem kleinen Konzert von der Qualität der Darbietungen überzeugen. 

Durch den Einsatz der Tabletcomputer und Informatik bereits ab der 1.Klasse wurde der interaktive Zweig erweitert. 

Besonders stolz ist das Team der IMS auf das neue Modulsystem.

Ab der 3.Klasse  wählen die Schüler jeweils 2 Module pro Semester. Den Schülerinnen und Schülern bieten diese Wahlpflichtfächer mit Benotung die Gelegenheit, sich Wissen und Fähigkeiten abseits vom klassischen Unterricht anzueignen. Eigene Begabungen und Stärken einzubringen, ist daher für alle am Lernprozess Beteiligten ein wichtiges Ziel. Die Interessen können so möglichst frühzeitig bewusst gemacht und geformt werden. Absolut spannende Angebote finden sich dabei, wie zum Beispiel „Fashion and more – designe dein eigenes Kleidungsstück“, „Tintenklecks und Druckerschwärze“ oder „Physikalisches Experimentieren“. Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den Wahlmöglichkeiten.

Die große Besucherzahl an Eltern und Volksschülern zeigte das hohe Interesse am erweiterten Schulprofil der IMS Hinterbrühl.